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    <title>Both Sides of the Schwartz</title>
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    <description>Mullzks Blog</description>
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    <title>Schulferien Stadt Bern</title>
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<category>Berner Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/83-Schulferien-Stadt-Bern.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;Für alle, die sich mit Terminplanungen herumschlagen: Ich habe die Schulferien-Planung gemäss städtischem Schulamt in den iCal eingetragen und mit Anfang und Ende der Vorlesungszeit der Unibe ergänzt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wer iCal, iPhone, das aktuelle Outlook und dergleichen nutzt, darf sich gerne bedienen: &lt;a href=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/Schulferien_Stadt_Bern_2009-2013.ics&quot; title=&quot;Schulferien_Stadt_Bern_2009-2013.ics&quot;&gt;Schulferien_Stadt_Bern_2009-2013.ics&lt;/a&gt; . Das ist kein Kalender-Abo, aber Änderungen sind ja eh nicht zu erwarten und bis zur Terminplanung für 2014 kann dann vielleicht endlich auch das Schulamt endlich einen elektronischen Kalender anbieten...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Wed, 19 Jan 2011 01:00:39 +0100</pubDate>
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    <title>Die Linke ist nicht in der Mitte</title>
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<category>Schweizer Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/82-Die-Linke-ist-nicht-in-der-Mitte.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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Wenn ich schon angefragt werde, dann schreib ich doch noch einige Zeilen zum Parteitag am letzten Wochenende, resp. zum neuen Parteiprogramm der SPS: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Das Programm ist links. Sehr links. Aber es ist kein Rückschritt in alte Zeiten, wie dies Adrian Vatter im SF bezeugt. Es ist kein Triumph eines fundamentalistischen Linksflügels, wie dies Verena Vonarburg im Bund schreibt. Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz ist eine linke Partei. Linker als die Vatter und Vonarburg sind. &lt;br /&gt;
Noch jedes Parteiprogramm der SPS seit ihrer Gründung postulierte den demokratischen Sozialismus als Vision. Die SPS ist die einzige Schweizer Partei, die sich stets für den EU-Beitritt aussprach. Bei der Armee ging es schon lange nicht mehr darum, ob sich die SPS für die Armee aussprechen sollte, sondern nur ob man aus Rücksicht auf eine parteiinterne Minderheit bei den GSoA-Initiativen die Stimmfreigabe statt der Ja-Parole beschloss. Kurz: Mit keinem einzigen Entscheid rückte die Partei dieses Wochenende weiter nach links. Sie bekräftigte einfach all ihre linken Positionen, und in der Summe eines ganzen Parteiprogramms kommt das halt einfach sehr sehr links heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Genauso wie der liberale Parteiflügel viele Kämpfe verloren hat, konnte sich auch der linksaussen-Parteiflügel nicht durchsetzen. JUSO, Cavalli, Rennwald und co wollten gar nicht auf das Programm eintreten, weil es ihnen zu angepasst war. Die 35-Stunden-Woche wurde abgelehnt. Das Programm nennt die soziale Marktwirtschaft ein Erfolgsmodell. Wachstum ist ein wesentliches Ziel in der Wirtschaftspolitik. Die Wiederverstaatlichung der Swisscom wurde abgelehnt. Und Gerechtigkeit als oberster Grundwert wurde nicht durch Gleichheit ersetzt. Das waren alles Niederlage der Parteilinken, nur wurde die Ablehnung der entsprechenden Anträge in den Medien nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Eine knappe Mehrheit brachte durch, dass die Überwindung des Kapitalismus auch in diesem Programm wieder explizit genannt wird. Aber anders als dies die Medienberichterstattung suggeriert, geht es dabei nicht etwa um die Propagierung der Planwirtschaft oder ähnlicher Dinge. Der ganze Abschnitt lautet wie folgt: &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die SP Schweiz war und ist eine Partei, die den Kapitalismus nicht als Ende und schon gar nicht als Vollendung der Geschichte akzeptieren will. Sie hat immer eine Wirtschaftsordnung ins Auge gefasst, die über den Kapitalismus hinausgeht. Sie wusste, dass dieses Ziel in der Ferne liegt, aber sie hat trotzdem an ihm festgehalten. Die SP Schweiz hat eine visionäre Tradition. Die Vision heisst Wirtschaftsdemokratie.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Neu hinzu kamen nun die Wörter &quot;über den Kapitalismus hinausgeht&lt;i&gt;; die ihn überwindet.&lt;/i&gt;&quot;. Ich hatte diesen Antrag abgelehnt; nicht weil ich finde, dass er den Inhalt wesentlich verändern und zu links machen würde. Aber ich war der Ansicht, dass dieser Passus nur den Medien helfen würde, das Programm mit zwei Wörtern in die linke Ecke zu stellen, wie dies jetzt auch geschehen ist. &lt;br /&gt;
Aber: Die Ablehnung des Kapitalismus heisst nicht Ablehnung der Marktwirtschaft. Wenn wir als Vision die Überwindung des Kapitalismus postulieren, heisst dies weder, dass wir zur sowjetischen Planwirtschaft wollen, noch dass wir gegen Wachstum und Wohlfahrt sind. Es heisst nur, dass wir überzeugt sind, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte und die Erfüllung der menschlichen Zivilisation ist; und dass wir uns eine Gesellschaft erhoffen, welche auf Konzepten wie Menschenwürde und Gerechtigkeit basiert statt auf Kapitaleigentum und Ausbeutung. Und ich bin überzeugt, dass viele Leute diese Überzeugung und Hoffnung teilen, auch wenn sie mit der Formulierung &quot;Kapitalismus überwinden&quot; weniger als nichts anfangen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Womit ich wieder am Anfang bin: Die SPS ist links, dementsprechend hat sie auch ein linkes Programm, dementsprechend war es auch ein sehr linker Parteitag. Wo ich den versammelten Politologen- und Jornalistenzunft recht gebe ist die Einschätzung, dass wir damit die Nationalratswahlen 2011 nicht gewinnen werden. Aber darum ging es auch nicht. Dafür gibt es Wahlkonzepte und Wahlkampagnen. Unser Wahlresultat in 12 Monaten hängt nicht davon ab, ob im Parteiprogramm die Überwindung des Kapitalismus explizit erwähnt wird oder nicht. Sondern ob wir genügend oft auf die Strasse gehen und den Ruf loswerden, uns nur noch für Machtspielchen und Parteipolitik zu interessieren. &lt;br /&gt;
Beim Parteiprogramm hingegen ging es darum, der Partei wieder einen Orientierungsrahmen zu geben. Sowas ist nicht für die Wahlen, nicht für die Wähler gedacht; sondern für die Partei und für die Parteimitglieder. 30 Jahre nach der letzten Programmrevision und 20 Jahren nach dem Fall des eisernen Vorhangs zu prüfen, welche unserer Grundwerte, Maximen und Ziele noch Gültigkeit haben. Und wenn immer weniger Stimmberechtigte diese Grundwerte, Maximen und Ziele mit uns teilen, dann kann man dieses Problem nicht einfach aus der Welt schaffen indem man so tut, als hätte man mit diesen Werten abgeschlossen und sei weniger links als man tatsächlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht werden wir uns eingestehen müssen, dass das sozialdemokratische Jahrhundert vorbei ist und wir zur Nischengruppierung absacken. Vielleicht gelingt es uns aber auch, die Mitte-Wähler davon zu überzeugen, dass unsere Grundwerte mit ihren Interessen übereinstimmen; und die linken Nichtwähler davon, dass die SP bei allen Kompromissen und Taktierereien ihre Unterstützung verdient. Ich weiss nicht, in welcher Richtung es mit der Sozialdemokratie weitergeht. Selbstverleugnung kann aber sicher nicht unser Weg sein.     </content:encoded>
                
    <pubDate>Tue,  2 Nov 2010 04:07:40 +0100</pubDate>
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    <title>SF weiss mehr</title>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/kim_jong_levrat.png&quot; width=&quot;240&quot; height=&quot;349&quot; alt=&quot;kim_jong_levrat.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich habs gewusst: Levrats Ziel war es schon immer, die SP auf einen kommunistischen Kurs zu trimmen. Man musste nur die Zeichen richtig deuten...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/sf_tv_20100928-1630.png&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;223&quot; alt=&quot;sf_tv_20100928-1630.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Tipp an sf.tv: Verschiedene Inhaltselemente entweder in der Gliederung klarer Trennen oder dann optische Trennelemente wie eine Linie benützen...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und nein, zur Departementsverteilung äussere ich mich nicht. Nur soviel: Eine linke Migrations- und Integrationspolitik ist möglich, und damit meine ich nicht die Politik von Ruth-Gaby Vermont. Die Bürgerlichen haben unsere Bundesräte und Bundesrätinnen noch immer unterschätzt...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Tue, 28 Sep 2010 16:44:09 +0200</pubDate>
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    <title>Alex Frei, Nati-Captain und Vorbild in allen Lebenslagen</title>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/oOs9cTqi4hk?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/oOs9cTqi4hk?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
Nein, es hat nichts damit zu tun dass er Basler ist. Und dass er viele Tore schiesst, will ich ja auch anerkennen. Aber weshalb die Schweiz einen Varela verteufelt, einen Frei aber zum Nati-Captain macht, will mir einfach nicht in den Kopf.&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Sun, 26 Sep 2010 00:36:34 +0200</pubDate>
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    </item>
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    <title>About kindness</title>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;a href=&quot;http://www.stephenfry.com/&quot;  title=&quot;Stephen Fry&quot;&gt;Stephen Fry&lt;/a&gt; gehörte ja schon immer zu meinen Oberhelden. Entsprechend war ich gespannt auf, was er unter der Rubrik &lt;a href=&quot;http://vimeo.com/11414505&quot; &gt;What I wish I'd known when I was 18&lt;/a&gt;  zu sagen hat (Video-Interview von Peter Samuelson). Hat allerhand bemerkenswertes darunter, aber der Schluss fand ich so grandios dass ich Ihn gleich transkribieren musste: &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;I suppose the thing that I most would like to have known or be reassured about, is that in the world, what counts more than talent, what counts more than energy or concentration or commitment or anything else, is kindness. And the more in the world you encounter kindness, and cheerfulness, which is kind of its amiable uncle or aunt, the more, just the better the world always is. And all the big words, justice, truth, are dwarfed by the greatness of kindness. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ist doch einfach ein netter Kerl, dieser Fry.     </content:encoded>
                
    <pubDate>Mon,  6 Sep 2010 23:31:38 +0200</pubDate>
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    </item>
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    <title>Wahlsaison</title>
    <link>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/78-Wahlsaison.html</link>
<category>Berner Politik</category><category>Schweizer Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/78-Wahlsaison.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
    <content:encoded>
&lt;p&gt;Zwei kurze Notizen zum vergangenen und einige weitere zum kommenden Wahlwochenende:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Mein Schwesterherz wurde in den Grossen Gemeinderat von Winterthur gewählt. Eigentlich grosser Anlass zur Freude, wenn da nur nicht der Makel wäre, dass sie nicht für uns Roten sondern für die &lt;a href=&quot;http://www.winterthur.grunliberale.ch/personen/kmueller.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grünliberalen&lt;/a&gt; kandidierte. Henu, alles kann man nicht haben. Und immerhin verortet Smartvote Frau Katrin Müller-Cometta am linken Rand der GLP. Ganz herzliche Gratulation aus Bern, freue mich sehr...&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Meine Favoriten-Liste für die Winterthurer Wahlen, die Alternative Liste, gewann leider keinen weiteren Sitz und der mir sympathischste Kandidat der ganzen Schweiz, &lt;a href=&quot;http://www.smartvote.ch/smartvote/popups/candidate_portrait/portrait_overview.php?cid=4296&amp;amp;eid=47&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Matthias Lenggenhager&lt;/a&gt; verpasste die Wahl deutlich. Schade schade schade, ich hab das Gefühl, dass die Winterthurer da etwas verpassen...&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Zu den Berner Wahlen nur kurz die &lt;a href=&quot;http://www.smartvote.ch&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Smartvote-Spider&lt;/a&gt; von mir und den drei SP-Listen: (grün sind die Listen, blau bin ich)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/smartspider_juso.png&quot; width=&quot;325&quot; height=&quot;325&quot; alt=&quot;smartspider_juso.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Smartspider Liste 8: JUSO und Second@s&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/smartspider_sp_maenner.png&quot; width=&quot;325&quot; height=&quot;325&quot; alt=&quot;smartspider_sp_maenner.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Smartspider Liste 7: SP und Gewerkschaften - Männer&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/smartspider_sp_frauen.png&quot; width=&quot;325&quot; height=&quot;325&quot; alt=&quot;smartspider_sp_frauen.png&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Smartspider Liste 6: SP und Gewerkschaften - Frauen&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Der Trend der letzten zwei-drei Jahre setzt sich fort - ich gewinne langsam aber sicher wieder das Gefühl zurück, mich auch inhaltlich in der richtigen Partei zu befinden. In meiner (meines Erachtens sehr fragwürdigen) Smartvote-Wahlempfehlung besetzen Genossen und Genossinnen die Plätze 1,2 und 4. Diese Entwicklung ist es schönes Gefühl, unabhängig davon welcher Anteil daran mein Linksrutsch oder der Rechtsrutsch der Partei hatte. Leider bin ich nicht davon überzeugt, dass meine Position ein elektorales Optimum darstellen würde und zur Frage des stilvollen Auftritts auf der politischen Bühne sagt smartvote leider auch nichts aus....&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Dass die regulären SP-Listen in der Law-&amp;amp;Order-Frage im Schnitt sogar mich noch knapp rechts überholen, ist ausserordentlich bedenklich, ganz offensichtlich ist gerade die Berner Partei hier deutlich verunsichert.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die JUSO steht mir so nahe wie glaub ich noch nie - insbesondere bei den Fragen zur aussenpolitischen Öffnung und ökosymbolischen Ersatzhandlungen gibt es immer wieder einzelne Kandidaten und Kandidatinnen, die dem allgemeinen Hurra der Partei nicht ohne Einschränkung folgen. Meine Listenstimme wird daher an die JUSO gehen, auch wenn ich - überheblicher alter Knacker, der ich unterdessen bin - die JUSO-Positionen in einzelnen Fragen als junger linker Übermut belächle...&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Bei den Personenstimmen empfehle ich ohne weitere Einschränkungen die beiden Damen, die smartvote in der linksliberalen Ecke der SP platziert: &lt;a href=&quot;http://www.smartvote.ch/smartvote/popups/candidate_portrait/portrait_overview.php?cid=11698&amp;amp;eid=49&amp;amp;visible=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Giovanna Battagliero&lt;/a&gt; und vor allem &lt;a href=&quot;http://www.smartvote.ch/smartvote/popups/candidate_portrait/portrait_overview.php?cid=11716&amp;amp;eid=49&amp;amp;visible=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Leyla Gül&lt;/a&gt; - meines Erachtens in vielerlei Hinsicht die besten Köpfe der SP Stadt Bern seit vielen Jahren. Je nach den politischen Präferenzen im Detail gibt es vielleicht noch ein paar weitere Kandidaten und Kandidatinnen, die man im Grossrat sehen möchte - aber Giovanna und Leyla gehören je zweimal auf jede Liste, ob nun JUSO, SP Männer, SP Frauen oder was auch immer.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 02:09:18 +0100</pubDate>
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    <title>Weshalb ich meinen Mac liebe</title>
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<category>OS X</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/76-Weshalb-ich-meinen-Mac-liebe.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;Immer wieder diese kleinen Details - gerade entdeckt: Wenn man im Datei-Speichern Feld von OS X einen Text-Abschnitt reinpastet, welcher einen Doppelpunkt beinhaltet und damit ungültig wäre (bei mir: Jens Ivo Engels: Politischer Verhaltensstil), wird der Doppelpunkt automatisch in einen Bindestrich umgewandelt (also Jens Ivo Engels - Politischer Verhaltensstil). Programmierer die mitdenken sind einfach geil.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Tue,  2 Jun 2009 13:09:21 +0200</pubDate>
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    <title>Grosse Zahlen</title>
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<category>Wirtschaft</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/75-Grosse-Zahlen.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;Auf was man bei den verlängerten Pausen beim Für-Die-Liz-Arbeiten-Und-Telephonate-Vor-Sich-Hin-Schieben nicht so alles stösst: &lt;a href=&quot;http://www.itulip.com/forums/showthread.php?p=97954#post97954&quot;&gt;Eine ausgezeichnete Analyse zur aktuellen US-Wirtschaftslage&lt;/a&gt; - nachdem der ganz grosse Einbruch fürs erste aufgefangen ist, aber die Lage insgesamt noch unschöner wurde. Nicht dass ich mit den geforderten Konsequenzen so ganz einverstanden wäre (sie werden im Artikel meist gleich selber als unrealistisch verworfen) - aber da bin ich vielleicht auch nicht Finanzanalyst genug.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;(iTulip.com ist eine Finanzmarkt-Seite ('the global online economics and financial markets community') welche zwar recht deutlich nicht links steht, aber für ein Angebot aus dieser Branche doch sehr viel Sachverstand und vor allem Volkswirtschaftliches Grundwissen hat - insb. findet man das übliche ideologische Free-Markets-Gebrabel nirgends, stattdessen seriöse Besprechungen der Troika Keynes-Fisher-Minsky. Dementsprechend sind sie ziemlich gut im Voraussagen von Krisen und haben bsp. im 99 vor der .com-Blase, 02 ein erstes Mal von der Immobilien-Blase gewarnt und im Mai 2006 die Losung 'Sell Everything' herausgegeben. Dies auch nur mal wieder um dem ewigen Die-Volkswirtschafter-Sahen-Nichts-Kommen zu begegnen - die Volkswirtschaft hat seit den 50ern Modelle für die aktuelle Krise im Kanon und konnte deshalb auch seit langem vor dem Eisberg warnen - das Problem war die völlig verideologisierte Wirtschaftspolitik und die Vereinnahmung der VWL durch die Betriebswirte und daraus folgend die Zersetzung der gelehrten Volkswirtschaft an den Universitäten.)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Item, zwei Punkte in der Analyse fand ich sehr eindrücklich:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/monetarybase1918-2009.gif&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;288&quot; alt=&quot;monetarybase1918-2009.gif&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Diese Grafik hat mich zuerst kurz verwirrt, weil ich den blauen Strich ganz rechts nicht gesehen habe. Ich habe ja gewusst, dass die Notenbanken im Moment klotzen und nicht klecksern, aber dass der Fed die monetäre Basis kurzerhand verdoppelt hat, während man die Greenspan-Interventionen im langen Vergleich kaum sieht, dass war mir so nicht bewusst.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Für die Nichtökonomen unter den Lesern&lt;/em&gt;: All things equal würde eine Verdoppelung der monetären Basis in etwa fast einer Verdoppelung aller Preise gleichkommen - würde man dies regelmässig machen, käme man auf eine Inflationsrate von 100%. Zum guten Glück sind all die anderen Sachen aber eben nicht gleich sondern derart desaströs, dass alle vor der Deflation Angst hatten und man nur hoffen konnte, dass das Ausweiten der Geldmenge die Situation an den Finanzmärkten zumindest ansatzweise kompensieren könnte. Und vor allem gibt es keinen Grund, weshalb man dies mehrfach tun sollte - und erst in der Perpetuierung des Mechanismus liegt die eigentliche Inflations-Gefahr. Das Problem ist, dass die Geldpolitik der Notenbanken ein verdammt grosser und schwerfälliger Tanker ist - wenn sich die Umstände wieder ändern, wird es sehr schwierig bis fast unmöglich, die Geldmenge im genau richtigen Moment um die genau richtige Menge wieder zu verringen; kommt man zu früh, wird dies den Aufschwung massiv verzögern, kommt man zu spät, rast man mit grossem Anfangstempo in die Inflation. Zum Vergleich beachte man in der Grafik die vergleichsweise moderate Geldmengen-Auswertung in den 60er, die dann mehr als 10% Inflation und kurz darauf die OPEC-Stagflation generiert hat).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Für die Ökonomen unter meinen Lesern&lt;/em&gt;: Bitte verzeiht dies unglaublich naiven und vereinfachenden Ausführungen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das zweite betrifft den US-Bodenmarkt: Unterdessen sind 95% aller US-Hypotheken staatlich (also insb. über F&amp;amp;M) gesichert. Und diese Hypotheken entsprechen einem (verschriebenem) Wert von ... Trommelwirbel ... 45 Billionen $. (richtig gelesen - nicht billions, sondern trillions. Millionen Millionen. Das 3-fache des US-BSP). OK, es gibt gute Gründe weshalb man den echten Wert dieses Pakets wohl eher auf 20-25$ Billionen bewerten würde, aber das sei mal aussen vor.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich versuche das mal schnell anders zu formulieren: Hinter jedem Amerikaner, jeder Amerikanerin über 25 Jahren steht eine Hypothekar-Schuldenlast von 260'000 $ (Medianeinkommen vor der Krise: 32'000$) . Von diesen Schulden gehören 247'000 $ dem Staat, nur 13'000 $ werden direkt vom Finanzmarkt aus garantiert. Das wäre jetzt wohl der perfekte Moment, um den Boden zu Kollektivieren, aber mein Gefühl sagt mir, dass Obama nicht ganz so weit gehen wird.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Ich teile die Einschätzung von iTulip.com, dass die Wertkorrektur des Bodens nicht aufzuhalten ist (resp. dass dies das Problem nur verzögern und massiv verschärfen würde), und dass mit einer Senkung der eh schon viel zu tiefen Zinsen nur gerade die nächste Blase generiert würde. Das Problem ist jetzt einfach nur, dass iTulips dritter Weg - das zurückfahren der Hypo-Schulden - schlechterdings nicht in nützlichem Ausmass geschweige denn nützlicher Frist möglich ist. Selbst wenn mehrere Jahre lang nur und ausschliesslich fürs Zurückfahren der Verschuldung gearbeitet würde, wäre der Schuldenberg immer noch völlig jenseits. Solange man die bestehenden Vermögen nicht antastet, gibt es gar keine andere Lösung, als sich durchzuwursteln und auf ein Wunder zu hoffen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Tue, 19 May 2009 18:23:55 +0200</pubDate>
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    <title>Rettet-den-Tagi.ch</title>
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<category>Berner Politik</category><category>Schweizer Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/74-Rettet-den-Tagi.ch.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;So, die Würfel sind fürs erste gefallen: &lt;a href=&quot;http://www.tamedia.ch/de/mediencorner/medienmitteilungen/Seiten/Espace%20Media%20f%C3%BChrt%20Tageszeitung%20Der%20Bund%20weiter%20und%20plant%20Einsparungen%20%E2%80%93%20Tages-Anzeiger%20organisiert%20Redaktion%20neu.aspx&quot;&gt;Die TA-Media organisiert ihre bezahlten deutschsprachigen Tages-Zeitungen neu&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;- Der Bund bleibt. Der Bund bleibt zwar nicht der Bund, aber immerhin bleibt er. Was er dann werden wird, werden wir noch sehen, und ob er dies lange sein wird, darf man aufgrund der bisherigen Erfahrungen auch bezweifeln.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;- Der Abbau von etwa einem Drittel der Redaktion tut weh - unabhängig davon ob es jene trifft, die ich gerne lese, oder jene, die ich schon lange nur noch jenseits finde. Ich hoffe, dass sich die TA in den Verhandlungen der nächsten Wochen und Monate endlich mal als brauchbarer Sozialpartner hinstellt, auch wenn es wenig Grund zu dieser Hoffnung gibt. Und ich hoffe, dass die Ungewissheit der letzten Monate die Redaktion ein wenige zusammengeschweisst hat, damit die anstehende Zeit zumindest untereinander anständig über die Bühne gehen kann.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;- Der BTM-Kampf um Solothurn wird abgebrochen. Vermutlich ist dieser Rückzug nur eine kleine Verschnaufpause zum Neuaufstellen der Linien. Aber immerhin.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;- Wirklich bitter ist aber das Schicksal des Tagi. Minus 50 Redaktionsstellen! Die Bundeshausredaktion dem Bund übergeben! Gleichzeitig News und News-Netz näher herangeführt! Deutlich geringerer Umfang! Die TA bleibt was sie ist - ein Verlagshaus, welches den Profit über alles stellt. Keine Ambitionen, der NZZ eine inhaltlich gute Zeitung gegenüber zu stellen. Gerade der Verlag, welcher den Bund herausgibt, sollte eigentlich mal begriffen haben, welche Zukunft eine kaputtgesparte Zeitung hat. Henu. Mein Beileid allen, die den Tagi für eine umfassend gute Zeitung halten. Ihr könnt Euch dann bei uns Bundlesern ausheulen kommen, wir kennen das...&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;- Update: Gerade das &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/bern/Das-muss-die-beste-Zeitung-der-Schweiz-werden/story/19514932&quot;&gt;Interview mit Supino&lt;/a&gt; gelesen, sehr unterhaltsam. Auch wenn man Bund- und Tagi-Redaktion zusammenzählt, hat die Tagi-Redaktion 20 Vollzeitstellen weniger (und muss damit eine Stadt und einen Kanton mehr abdecken). Da ist dann auch die Zielvorgabe klar: 'Der «Bund» wird vom «Tagi» profitieren und der «Tagi» vom «Bund». Ich glaube, das ist für das ganze Land ein Riesenschritt. Das muss die beste Zeitung der Schweiz werden'. Wenn man der Meinung ist, dass der Tagi jetzt schon die beste Zeitung der Schweiz sei (was ich vehement bestreiten würde), dann könnte man allenfalls hoffen, dass man zumindest diesen Rang wenn schon nicht den Vorsprung halten kann - aber bei einem derartigen Abbau die beste Zeitung _werden_ zu wollen, ist einfach nur Blödsinn.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;- Schönes Detail am Rande - Als Supino-Interview gibt es auf Tagesanzeiger.ch auch nur dasjenige von Burger mit dem entsprechenden Berner Fokus. Einfach mal um den Zürchern die Leitplanken bekannt zu geben....&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Thu, 14 May 2009 16:48:26 +0200</pubDate>
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    <title>Soziologen-Demo</title>
    <link>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/73-Soziologen-Demo.html</link>
<category>Berner Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/73-Soziologen-Demo.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;War gerade an meiner ersten Demo seit gefühlten Jahrzehnten, für ein &lt;a href=&quot;http://soziologie.ch/fsbern/top-news/neues-medikament-sowiflu&quot;&gt;Soziologie-Studium an der Uni Bern&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;(Als Hintergrund die deutlich zu gemässigte Bund-Berichterstattung: &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/bern/Wischiwaschi-Studiengang/story/12100612&quot;&gt;Frontseite&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/zeitungen/bernseite/Honegger-Unueberlegte-Hauruckbung/story/19103485&quot;&gt;Interview Honegger&lt;/a&gt;, &lt;span style=&quot;color: #0000EE; text-decoration: underline;&quot;&gt;Stellungnahme&lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/zeitungen/bernseite/Wuergler-Einzige-Moeglichkeit/story/11688111&quot;&gt;Würgler&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/zeitungen/front/Kommentar-Tolgge-auf-dem-Festgewand/story/16756505&quot;&gt;Kommentar Bund)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Würgler hat sich sehr sehr schlecht verteidigt, und schlägt damit immerhin Dekan Emons, der sich gar nicht erst blicken liess. Ganz penibel war Würglers Flucht als Honegger ans Mik kam.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Ich bin jetzt nicht unbedingt der grösste Freund von Honegger. Aber das war wieder mal ein ganz grosser Auftritt. Von allen Professoren und den wenigen Professorinnen die ich bei der WISO kenne ist sie einfach die einzige, die etwas auf dem Kasten hat.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Sehr positiv auch der Demoaufmarsch - meiner Einschätzung nach mindestens 150 Leute; wesentlich mehr als ich nach dem Gespräch mit Noz erwartet hätte. Und die Berufsdemonstranten gingen in der Menge unter.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Ziemlich unbrauchbar hingegen die Reden der Fachschäftler - nicht präzis aufs Thema, Schwierigkeiten beim ablesen, bemüht in der Struktur und viel zu lange. Ich habe mich direkt wieder wie in einem Soz-Seminar gefühlt und mich daran erinnert, weshalb ich meine 50 Soz-ECTS verbrannte und das Nebenfach auf Informatik wechselte. Wenns von der Professorin nie Feedback gibt, lernt man es halt auch nie. &lt;span style=&quot;font-size: 11px;&quot;&gt;(nicht dass es bei den Historikern immer noch besser wäre, aber das musste ich erst später feststellen).&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Und liebe Fachschäftler, Demos stellt man nicht im Halbkreis um die Redner auf und lässt die Redner ins Leere reden. Man nennt es auch protestieren und nicht posieren.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Mein Gefühl bleibt dasselbe - Linder, Emons und Würgler schieben die Verantwortung hin, decken sich gegenseitig und haben die Soziologie nur als Nebengleis für Polito im Kopf und Pulver ist halt eben GFL und kein Linker und begreift deshalb die Bedeutung der Soziologie nicht. An eine Rettung der Soz kann ich nur glauben, wenn die unterdessen Grossen alten Leute (Vollmer und Konsorten) eingeflogen werden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Wed, 13 May 2009 15:04:10 +0200</pubDate>
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    </item>
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    <title>Daniel Vonlanthen und das Bund-Interne Archiv-System</title>
    <link>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/72-Daniel-Vonlanthen-und-das-Bund-Interne-Archiv-System.html</link>
<category>Berner Politik</category><category>Varia</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/72-Daniel-Vonlanthen-und-das-Bund-Interne-Archiv-System.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;Ein kleiner Artikel im Bund hat mich heute zur Weissglut gebracht - und ich bin mir noch nicht so sicher, wie ich meinen Ärger wieder abbauen kann - als erster Schritt nun mal ein Blogpost.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Darum gehts: Wie heute in Bund und BZ berichtet, &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/bern/Freikirche-mietet-Kornhausbuehne/story/29276337&quot;&gt;zieht die Vineyard ins Kornhaus&lt;/a&gt; (4. Stock, die alte Probebühne). Dieser Raum ist seit langem ein Sorgenkind für die Stadt - seit dem Umbau konnte er an bester Lage nie richtig genutzt werden, und seitdem das Stadttheater die Vidmar-Hallen im 07 in die Vidmar-Hallen gehen konnte, steht er leer. Dass die Stadt nun endlich eine Mieterschaft gefunden hat, freut; dass es ausgerechnet missionierende Christen-Fundis sind, ist zwar ein Schönheits-Fehler, aber ok. Immerhin vermietet.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber was sich dann der Bund leistet, regt mich wirklich auf: &lt;a href=&quot;http://www.derbund.ch/zeitungen/stadt_region_bern/kumene-zieht-ins-Kornhaus/story/27914554&quot;&gt;Daniel Vonlanthen titelt&lt;/a&gt;: &quot;Ökumene zieht ins Kornhaus&quot;. Die Ökumene ist unterdessen auf einen einzelne Missionarische Evangelikalen-Freikirche zusammengeschrumpft? Da habe ich doch etwas nicht mitbekommen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dann verkündet Vonlanthen den neuen Mieter: &quot;Vineyard Bern, die ökumenisch orientierte Laienbewegung innerhalb der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn&quot;. Ich gebe ja zu, dass ich kein grosser Kenner des Christensumpfs bin, aber 5 Minuten googeln erhärten, was mir mein Gedächtnis sofort sagte: &lt;a href=&quot;http://www.refbejuso.ch/fileadmin/user_upload/Downloads/KES_KIS/KIS/I-A-1_KG_nach_Bezirken.pdf&quot;&gt;Vineyard ist kein Teil der Landeskirche&lt;/a&gt;. Vineyard ist Mitglied des &lt;a href=&quot;http://www.freikirchen.ch/wDeutsch/Verbandsmitglieder/Vineyard.php?navanchor=2110033&quot;&gt;Freikirchen-Verbandes&lt;/a&gt;. Vielleicht ist das Verhältnis zwischen den beiden unterdessen nicht mehr so verkachelt, wie es dies war, als man das letzte mal davon gehört hat, aber das wäre zumindest noch nicht gross kommuniziert worden: Auf der Internen Suche von refbejuso-Page gibt es zumindest keinen Hit für Vineyard, und &lt;a href=&quot;http://www.google.com/search?client=safari&amp;amp;rls=de-de&amp;amp;q=vineyard+site:refbejuso.ch&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;oe=UTF-8&quot;&gt;google&lt;/a&gt; bringt die beiden nur in zwei Zusammenhänge: Eine &lt;a href=&quot;http://www.refbejuso.ch/fileadmin/user_upload/Downloads/Publikationen/jaggi_yesu_liz.pdf&quot;&gt;Liz-Arbeit von Sabine Jaggi&lt;/a&gt;, welche in einem Exkurs auf Vineyard und auch auf das belastete Verhältnis zwischen Vineyard und Landeskirche eingeht (s. 66ff) und den &lt;a href=&quot;http://www.refbejuso.ch/fileadmin/user_upload/Downloads/Kirchenkanzlei/Synodalrat/KK_PUB_Taetigkeitsbericht-08.pdf&quot;&gt;Tätigkeitsbericht von refbejuso&lt;/a&gt;, welcher einen 'Begegnungsnachmittag' des theologischen refbejuso-Departements und u.a. Vineyard erwähnt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Warum regt mich das so auf? Vineyard ist einer dieser &lt;a href=&quot;http://www.beobachter.ch/familie/artikel/_freikirchen-mit-heissem-sound-im-dienste-des-herrn/&quot;&gt;Jung-Kirchen&lt;/a&gt;, welche in Bern mit drei Dingen auf sich aufmerksam macht: Starke Missionierungsdrang, das Veranstalten von Workshops zur 'Heilung von sexueller Zerbrochenheit' (konkret: «Für einige bedeutet dies eine Entwicklung hin zu heterosexuellem Empfinden. Für andere kann es bedeuten, mit ihrem homosexuellen Empfinden leben zu lernen, dies jedoch nicht auszuleben, weil es gemäss unserem Verständnis biblischer Ethik widerspricht») und den Heilungsgebeten, wonach &quot;Christen die Vollmacht über Krankheit [haben]&quot;, weil die meisten Krankheiten aus Sündhaftigkeit entstehen würden. Für weitere Details lese man die oben erwähnte Liz oder den Eintrag der &lt;a href=&quot;http://www.relinfo.ch/vcf/info.html&quot;&gt;evangelischen Informationsstelle&lt;/a&gt; (insb. Abschnitt 5).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und der Bund weiss das. Der Bund hat über mehrere Jahre kritisch über Vineyard berichtet. Obiges Schwulen-Heilungs-Zitat entstammt einem Vineyard-Leserbrief, welcher im Bund abgedruckt wurde - als Beschwerde, weil der Bund das Thema zu sehr aufgebauscht habe.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn der Bund einfach die SDA-Meldung abdruckt, ok. Aber wenn man schon Recherche betreibt, dann schaut man doch wenigstens auch mal im eigenen Archiv nach und besucht nicht einfach die Homepage und brabbelt diesem Fundi-Pack einfach nach dem Maul - von wegen 'praktisch gelebten Glauben und soziale Gerechtigkeit' und 'Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme blablabla'. So was verdirbt mir einfach gerade den Tag.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Fri, 24 Apr 2009 17:31:12 +0200</pubDate>
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    </item>
<item>
    <title>30 Jahre Three Mile Island</title>
    <link>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/71-30-Jahre-Three-Mile-Island.html</link>
<category>Varia</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/71-30-Jahre-Three-Mile-Island.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;Hab gar nicht realisiert, dass dieses Wochenende ein gewichtiges Jubiläum stattfand - in den normalen Medien ist es mir jedenfalls nirgends begegnet: Letzten Samstag vor dreissig Jahren gab es den schweren Reaktor-Unfall von Three Mile Island. TMI ist ein Wendepunkt in der AKW-Geschichte; in keinem westlichen Land ausser Frankreich und Japan wurden danach neue AKW-Projekte angegangen. Zumindest bis vor einigen Jahren der Hype um die ach so saubere Technologie wieder losgegangen ist. Ich würde jetzt gerne eine Verschwörungstheorie aufstellen, weshalb so wenig zu diesem Jubiläum zu lesen war, lasse es jetzt aber mal sein, vielleicht habe ich dieses Wochenende einfach die falschen Medien reingezogen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;An TMI erinnert hat mich ein Artikel von &lt;a href=&quot;http://www.cringely.com/2009/03/three-mile-island-memories/&quot;&gt;Bob Cringely&lt;/a&gt;. Seine neues Blog ist weniger gut als das alte, von IT versteht er halt einfach mehr als von der Bankenkrise. Aber genau für solche Artikel habe ich ihn immer noch gerne - auch wenn ich mit seinem Subtext (alles wäre besser wenn die Ingenieure das sagen hätten und nicht Betriebswirtschafter oder gar Politiker) nicht wirklich übereinstimme.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und weil ich jetzt einfach halt mal ein elender Missionar bin, noch mein Connex zur Schweiz: Die weltweit erste Kernschmelze gab es in der Schweiz, im Versuchsreaktor von Lucens. Dank dieser Erfahrung wurde Atomkatastrophenberatung zu einem Schweizer Exportschlager - wo auch immer ein Reaktor zusammenbrach, wurden umgehend die Schweizer eingeflogen, auch in Harrisburg, auch in Tschernobyl.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und noch eine weitere Bemerkung: Three Mile Island ist auch ein Wendepunkt in der IT - die Aufarbeitung des Unfalls führte zu einem grossen Schub in der Benutzer-Forschung. Die Kontrollstelle eines AKW ist auch in den neuesten Büchern zu Human-Computer-Interface zu finden.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Item. Wer zu Harrisburg nicht sowieso schon alles weiss, für den ist der Artikel von Cringely &lt;a href=&quot;http://www.cringely.com/2009/03/three-mile-island-memories/&quot;&gt;Pflichtlektüre&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Wed,  1 Apr 2009 08:08:14 +0200</pubDate>
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    </item>
<item>
    <title>Caution when migrating to MSTP if Loop Guard is activated</title>
    <link>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/70-Caution-when-migrating-to-MSTP-if-Loop-Guard-is-activated.html</link>
    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/70-Caution-when-migrating-to-MSTP-if-Loop-Guard-is-activated.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
    <content:encoded>
&lt;p&gt;OK, once a while a blog-entry for Google, perhaps somebody stumbles upon this warning just in time:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Cisco's Spanning-Tree Guard Loop-Feature can cause a Migration from PVST (or Rapid-PVST) to MSTP to fail miserably. Or at least to cause a major disruption in your network!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
(aaaaaargh, this is not fair. I just spent 2 hours an a very thorough description of the problem, and then my blog-system crashes, with only the two lines above remaining. ok. have to live with it. now the short version)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Migrating a Cisco-Network from PVST or Rapid-PVST to MST usually is very simple and convenient. Create your MST-Region on every Switch (name, revision, vlan-to-instance-mapping), and then issue the command 'spanning-tree mode mst', starting in the core and working outwards to the access. (See &lt;a href=&quot;http://www.cisco.com/en/US/products/hw/switches/ps708/products_configuration_example09186a00807b075f.shtml&quot;&gt;Configuration example to migrate Spanning Tree from PVST+ to MST&lt;/a&gt;). The important mechanism for providing a stable spanning-tree with MST and PVST mixed is the following: MST sends its BPDUs only untagged (=&amp;gt; only on Vlan 1). The not-yet-migrated PVST-Switch expects a tagged BPDU on every Vlan, but only gets one on Vlan 1. The PVST-Switch therefor thinks that the uplink is no longer Root Port for Vlan 2-1004 and starts sending PVST-BPDUs on his Ex-Towards-The-Root-Port. The MST-Switch (in the first Step the Core) then sees tagged BPDUs on his Port and concludes, that its neighbour is not MST but PVST. The Port is so classified as 'P2p Bound(PVST)' (in show spanning-tree). The MST-Switch then sends tagged versions of his CST-BPDU down on all Vlans; upon which the PVST-Switch reselects the Uplink as Root Port (everything and more in &lt;a href=&quot;http://www.cisco.com/en/US/customer/tech/tk389/tk621/technologies_white_paper09186a0080094cfc.shtml&quot;&gt;Understanding Multiple Spanning Tree Protocol&lt;/a&gt;, cco login required). This lets you run MST and PVST in parallel and makes an easy migration without Service Downtime (at least with RPVST) possible.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
But if you use Spanning-tree guard loop (a.k.a. Cisco Loopguard) on your Uplinks, your network breaks. The reason is not too difficult to see, but as it is not mentioned in any Cisco-Paper and doesn't show up in Googles first results, we did not think of it:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Loopguard alters the way, a port changes its state if it does not receive any BPDUs anymore, and it does so on a Per-Port-Per-Vlan-Basis (at least with PVST). A normal Port would switch to designated Port, if its Root-BPDU ages out. But a Port with SPT Guard Loop changes to &lt;a href=&quot;http://www.cisco.com/en/US/tech/tk389/tk621/technologies_tech_note09186a0080094640.shtml#loop_guard_description&quot;&gt;Loopguard Inconsitent State&lt;/a&gt;, and does therefor not send any BPDUs itself. The Already-MST-Switch therefor never learns that its neighbour is still PVST, and does not send the tagged Pseudo-PVST-But-Really-CST-BPDUs. On all Vlans except Vlan 1, your spanning-tree gets segmented, your service disrupted. You have to hurry and turn all Switches in your Network to MST for your network to recover.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
I see 2 ways to act against this problem:1) Before migrating, clear out SPT Guard Loop on all uplinks. Then switch your complete VTP to MST and reenable Guard Loop on all uplinks2) As the above solution is quite tedious in a large network, there is a simpler possibility if you have a simple network (every access has direct connection to a core-switch) with RPVST. Shut down all Switchports on the Core (of course you need to have a connection through a routed port or console). When the other Core-Switch is Root for all Vlans on all Access-Switches, change your first Core to spanning-tree mode mst. Then take back up all Switchports. As the Access-Switches never saw a Root-BPDU on this Uplink for any Vlan but Vl1, Loop Guard does not trigger and the Core can recognize the Access as MST/PVST-Boundary. Then do the same thing with the other Core.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Spanning-Tree-Migrations almost never work out as expected. But I hope, this article sometimes help someone to avoid the trap I felt in last week.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;posttagsblock&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://technorati.com/tag/Network%20Engineering&quot; rel=&quot;tag&quot;&gt;Network Engineering&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;    </content:encoded>
                
    <pubDate>Tue, 31 Mar 2009 03:16:10 +0200</pubDate>
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    <title>Habemus Ueli</title>
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<category>Schweizer Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/69-Habemus-Ueli.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;Wenn ich einem der SVP-Hardliner zutraue, ein brauchbarer Bundesrat zu sein, dann ihm. Nicht nur, dass er nicht mit Blocher vergleichbar ist (kein Messia, weder in seinen Augen noch in den Augen seiner Partei), er ist mir auch x-fach lieber als Amstutz, Baader und Konsorten; er ist mir lieber als Nobodys wie Furrer. Und trotzdem bedrückt mich seine Wahl, er ist und bleibt halt ein Hardliner, er hat genügend oft ohne jeglichen Anstand und Respekt politisiert, er ist ein Symbol der Fremdenfeindlichen Schweiz. Und ob er so staatsmännisch politisieren kann, wie er es heute an der PK war; da habe ich doch meine Zweifel (und lasse mich gerne überraschen). Aber eigentlich will ich zu Maurer gar nichts sagen, jedenfalls vorerst noch nichts, mal abwarten und Tee trinken.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nein, für mich ist dies der Tag des Hansjörg Walter. Bauerngeneral und damit weit weg von allem was mir nahe steht (und bekanntlich auch ziemlich weit weg von der heutigen SVP-Politik). Aber mir einfach schon immer unheimlich sympathisch. Und dann kommt die ganz grosse Frage: Für wen hat er gestimmt? Mein Gefühl sagt mir, dass er auch im dritten Wahlgang noch für Maurer gestimmt hat - da bin ich mir ziemlich sicher. Und wenn dies tatsächlich so gewesen ist, dann ist seine Stimme jene gewesen, mit der er sich selber zum Bundesrat hätte wählen können; nur noch 121 für Maurer und 122 Stimmen für ihn.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das muss man sich mal vorstellen - einer kann sich selber zum Bundesrat wählen und tut dies dann nicht. Bleibt lieber bei seinen Bauernversammlungen, seinem Hof und auf seinem Nationalratssessel. Wenn er wirklich sich selber nicht gewählt hat, so hoffe ich, dass er nicht zu häufig daran herumkauen muss, denn dann hätte er innere Zufriedenheit und nicht Selbst-Zweifel verdient.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Nebenbei: Unabhängig von dieser Überlegung hat mich erstaunt, dass keiner der anderen SVP-Köpfe ein Wort zu Walter verloren hat. Dass er bei der Bekanntgabe des Wahlresultats alleine an seinem Sitz gelassen wurde. Dass Maurer, wenn er sich bei allen bedankt, nicht auch noch Walter erwähnt, der ihm mit seiner Verzichtsansage sicherlich noch ein paar Stimmen gegeben hat. Das fand ich nun wirklich sehr speziell, da waren sogar wir mit Mathey noch besser umgegangen. Item, das ist deren Bier....&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
    </content:encoded>
                
    <pubDate>Wed, 10 Dec 2008 15:27:42 +0100</pubDate>
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    <title>Wahlen ohne Maurer und Blocher</title>
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<category>Berner Politik</category><category>Internationale Politik</category>    <comments>http://www.mullzk.ch/blog/index.php?/archives/68-Wahlen-ohne-Maurer-und-Blocher.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Mullzk)</author>
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&lt;p&gt;So, bevor es ernst wird mit der Schmied-Nachfolge (ich tippe auf Maurer, aber ich hätte vor einem Jahr auch Schulden aufgenommen für eine Wette gegen Blochers Abwahl), will ich noch kurz etwas zu den letzten beiden Urnengängen sagen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Ich ging mit relativ nüchternen Gefühlen in die US-Präsidentschaftswahl. Zu sicher war ich über Obamas Sieg (Am Dienstagabend liess sich die Schweizer Bevölkerung sehr leicht in zwei Gruppen einteilen: Jene die 10vor10 schauen und jene, die schon mal was von Wahlmännern gehört haben). Am Mittwoch morgen war ich trotzdem völlig erschüttert und schon fast optimistisch. Ich glaube nicht, dass Obama nun den Weltfrieden bringt - aber ich bin überzeugt, dass er einer der ganz grossen Präsidenten werden wird. Und dass er das Ansehen des Präsidentschafts-Amt in neue Höhen heben kann (für das Ansehen der USA braucht es dann ein bisschen mehr, aber immerhin ein Prä-Bush-Level scheint mir durchaus möglich).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Wer es noch nie gesehen hat: Ich glaube, dass es schlicht für alle sinnvoll ist, zumindest die zwei wichtigsten Obama-Reden mal anzusehen (Youtube-Links): &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=pWe7wTVbLUU&quot;&gt;Obama zum Rassismus&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=eWynt87PaJ0&quot;&gt;Obama am DNC 2004&lt;/a&gt;. Diese Reden werden früher oder später mal zum Pflichtstoff zumindest im Gymer-Geschichts-Lehrplan gehören.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Und damit es auch mal noch gesagt ist: &lt;a href=&quot;http://wilshipley.com/blog/2007/01/barack-strangelove-or-how-i-learned-to.html&quot;&gt;Wil Shipley&lt;/a&gt; - innerhalb der Mac-Programmier-Szene einer der ganz grossen (wenn auch nicht unumstrittenen) - hat in meinem Halbgötter-Ranking deutlich zugelegt (die Seite zeigt nur den Tag an, nicht das Jahr: Shipley stellte sich im Januar 07 hinter Obama, einen Monat bevor dieser seine Kandidatur ankündigte).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Auf der zwar deutlich weniger relevanten Seite, die mich aber halt schon noch etwas mehr beschäftigt: Minus! Vier! Sitze!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Übel&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Schmerzhaft&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Und dann noch die Hanf-Initiative und Verjährungs-Initiative und überhaupt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Aber: Auch wenn 4 verlorene Sitze überaus schmerzen, so bin ich nicht niedergeschlagen. Überhaupt nicht. Diese Wahlen haben das Potential, die städtische Politik zu stärken - die Chancen stehen etwa 50-50 für eine sehr produktive und einer völlig unbrauchbare Legislatur. Erst mal aber die Fakten:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Gemeinderats-Wahlen brachten das beste RGM-Ergebnis aller Zeiten. Die Bürgerlichen gingen völlig unter. FDP und SVP wurden für das Hügli-Manöver bestraft. Regula Rytz und Alex Tschäppät wurden sehr stark gewählt, aber weder wurde Edith Olibet übermässig für den PR-GAU in der Sozialmissbrauchs-Debatte bestraft, noch ist der GFL-Kandidat unten rausgefallen. Ich kann mir kein besseres GR-Resultat vorstellen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Stapi-Wahl war ebenso erfreulich. Wer den Stimmenanteil mit 2004 vergleicht, vergisst, dass auf der Gegenseite damals Wafa gestanden hat welcher null Wechselwähler holte. Klar, das gute Abschneiden von Alex ist auch auf den katastrophalen Wahlkampf von Hayoz zurückzuführen, aber trotzdem. Starke Leistung.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Und Nein: Die positive Euro hatte nichts damit zu tun. Eine negative Euro wäre schwierig geworden, aber Zusatz-Stimmen holt man nicht über solche Events. Der durchschnittliche Schweizer Wähler begreift nun halt mehr von der Politik als der durchschnittliche Politologe, auch wenn er dies nicht weiss.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Leyla Gül wurde mit einem sehr guten Resultat neu in den Stadtrat gewählt. Way to go.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Rechten haben einen Sitz verloren.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Geht man von einem krass vereinfachenden und schwammigen Links-Rechts / Progressiv-Konservativ Schema aus, so sind folgende Mehrheiten möglich: Links-Konservativ, Links-Progressiv und Rechts-Progressiv. Rechts-Konservativ hat nie eine Mehrheit. Das war auch schon anders.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Rechten haben mehr Panaschierstimmen an die Mitte verloren als wir.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;RGM hat bezüglich Panaschierstimmen sowieso den Blocktreueren Wähler als alle anderen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Listen ohne Listenbezeichnung gingen überdurchschnittlich an RGM, fast so stark wie an die Blockfreie Mitte. Für Unabhängige bleiben die Bürgerlichen unwählbar.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Wenn MCW und Konsorten Panaschierstimmen interpretieren, so sehen sie: Die GFL-Wählerschaft ist deutlich näher an SP/GrüBü als an den Blockfreien.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;RGM hat zwar (nachdem wir endlich GPB und PdA rausgeschmissen haben) keine Mehrheit mehr (39 Sitze), ist aber nah dran. Bei normalen Geschäften muss es möglich sein, 1-2 aus Linksaussen oder der Blockfreien Mitte auf unsere Seite zu ziehen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Wenn die GFL bockig tut, hat Links-Grübü-Rot-Mitte immer die Mehrheit. Die völlig absurden Sololäufe der GFL haben keine Wirkung mehr, wenn die anderen in der Mitte bei einem Geschäft dabei sind.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Wenn MCW und Konsorten Panaschierstimmen interpretieren können sehen sie: Ihre Wählerschaft ist deutlich näher an SP/GrüBü als an den Blockfreien.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;SP/GB können kaum noch Geschäfte im Alleingang durchbringen (30 Sitze). Auch mit guter Sitzungsdisziplin sind ideologische Amokläufe kaum noch möglich.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Gemeinderats-Parteien sind im Stadtrat weiterhin in der Mehrheit. Die Kombination SP/GB/FDP - absurder, als es sich anhört - kommt auf 40 Sitze.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Was wir an die Mitte verloren haben, entspricht in etwa dem, was wir von der Mitte vom LdU abgesogen haben. Langfristig bleibt der Schwank von Bürgerlich zu RGM.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;li&gt;Die Rechte Seite ist mit mittlerweile 7 Parteien aufgeteilt denn je - 7 Parteien die sich zwischendurch von einander abgrenzen werden und wo man entsprechend einzelne kehren kann.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dies was die Zahlen angeht. Wer Zahlenwüsten liebt, darf natürlich gerne meine Excel-Sheets runterladen, inkl. Panaschier-Analyse Listen &amp;amp; Kandidaten, Block-Analysen und Historischer Entwicklung. Von Bedeutung sind insbesondere die Sheets ListenBloeckeStimmen und Entwicklung: &lt;a href=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/sr_analyse.xlsx&quot; title=&quot;sr_analyse.xlsx&quot;&gt;Stadtrats-Analyse&lt;/a&gt; resp. im alten Excel-Format (allerdings mit etwas weniger Informationsgehalt): &lt;a href=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/sr_analyse.xls&quot; title=&quot;sr_analyse.xls&quot;&gt;Stadtrats-Analyse Excel 97&lt;/a&gt; (und nein: die CVP ist nicht Mitte. Weder auf städtischer noch auf schweizerischer oder sonst einer Ebene. Wenn sie ausnahmsweise mal den Bürgerblock verlässt, so tut sie dies entweder aus purem Populismus oder durch der Nause-Spasspartei-Masche und in genau einem Fall pro Legislatur stimmt Herr Beuchat aus Überzeugung mit uns, und dann ist dafür die Linke Seite nicht einig)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.mullzk.ch/blog/uploads/sr_waehlenanteile.jpg&quot; width=&quot;520&quot; height=&quot;309&quot; alt=&quot;Wahlenanteile Berner Stadtrat&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Was mir aber wirklich am Herzen liegt, sind nicht die Zahlen, sondern die Inhalte. Ich predige bekanntlich seit 2000, dass es Zeit wird, dass RGM die Mehrheit verliert. Die Mehrheit tut uns nicht gut - wir verlieren die Kritikfähigkeit, werden von Pressure-Groups vereinnahmt, es schleicht sich eine Überheblichkeit ein und vor allem: Wie verlieren das Auge für den Ausgleich. Wenn Nathalie Imboden am Wahlabend im Telebärn ziemlich wortwörtlich sagt, dass der Linke Block keine Blockpolitik betreibe und gerne mit den anderen zusammenarbeite, solange wir uns dafür nicht bewegen müssen, so ist dies ernst gemeint; und das macht es noch schlimmer.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das einzige Mal, dass RGM in einem gewichtigen Geschäft eigene Hauptforderungen zurückgezogen hat, war die 2. Lesung der Gemeindeordnung. Und auch die ist immer noch ziemlich links. (Und ja: Noch länger als meine RGM-Tut-Die-Mehrheit-Nicht-Gut-Parole vertrete ich die Die-Stadtbernischen-Bürgerlichen-Sind-Weder-Regierungsfähig-Noch-Regierungswürdig-Parole)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die GFL - bei allem was sie Unzuverlässig macht, bei allem wo sie nicht den Gewerkschaften folgt, bei allem wo sie sich einfach produziert - teilt unsere Grundwerte. Die Linken Grundwerte waren seit 1996 in der Mehrheit, in den zwei letzten Legislaturen sogar komfortabel. Dies führte dazu, dass die Linke schlicht in allen Grundsatz-Entscheiden gewann, ohne auf die Grundwerte der anderen Rücksicht nehmen zu müssen, und ohne Rücksicht zu nehmen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dies ist schlicht nicht mehr möglich. Grundsatz-Entscheide müssen per sofort auch nicht-Linke Grundwerte befriedigen. Und dafür müssen wir nicht einmal den Bürgerlichen Parkplätze und Steuersenkungen geben! Es genügt, wenn wir der Mitte mehr entgegenkommen als die Bürgerlichen dies tun (und die bewegen sich bekanntlich nicht einen Millimeter, solange Sie keine Autobahn auf oder unter dem Bahnhofplatz und eine Steuersenkung auf Goldküsten-Niveau erhalten). Es genügt, wenn wir mit der Mitte sprechen, diskutieren, Lösungen zulassen, die für uns ideologisch nicht ganz koscher sind, und auch mal auf etwas verzichten können.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Die Mitte ist kein monolithischer Block wie wir oder die Bürgerlichen dies sind. Die Mitte ist auch nicht programmatisch gefestigt und fixiert, die Mitte will bekanntlich gar kein Programm haben - gerade die Hügli-Liste, aber auch GLP und in gewissem Sinne auch die GFL basieren ja darauf, dass eine programmatische Fixierung immer auch etwas Ideologisches an sich hat.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Wenn zu den 39 Stimmen von RGM keine 2 Stimmen von Linksaussen geholt werden können, sollte es in aller Regel möglich sein, 2 Stimmen aus der Mitte zu holen, es muss ja nicht immer gleich eine ganze Fraktion sein. Mitte-Parteien sind stolz darauf, wenn sie keine Fraktionsdisziplin haben, denn für Fraktionsdisziplin braucht es die Überzeugung, dass die Parteimeinung die einzig richtige ist. Und zu guter letzt: Noch selten gab es derart viele Ratsmitglieder, die nicht in eine erfahrene Fraktion reinrutschen oder wenigstens eine starke politische Bildung aus ihrer Partei mitbringen. GLP, Mitte-Forum, BDP und Hofer/Schneider haben noch nicht jedes Thema einmal durchdiskutiert und dürften offen sein für überzeugende Argumentarien.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Dies ist für mich das schöne Szenario: SP und GB, welche alleine nicht mehr stark genug sind, müssen Kompromisse eingehen, echte Verhandlungsbereitsschaft zeigen und zwischendurch auch mal andere Grundwerte akzeptieren. Im Gegenzug bringen wir unsere Geschäfte durch und scheitern weder am, weil wir wieder mal ein bisschen pressiert haben, noch an der Urne, weil wir auch unter der Autobahnbrücke einen Wohnanteil von 30% durchziehen wollten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Das schlechte Szenario: Alle Parteien wollen sich nur noch gegenseitig abgrenzen. Zeigen, weshalb man in 4 Jahren nicht diese elende Blockpartei von GFL sondern die wirkliche Mitte GLP wählen soll. Demonstrieren, dass die GFL in Wahrheit nicht Links ist und man in 4 Jahren gefälligst wieder uns Sozis oder zumindest das GrüBü wählen muss. Zeigen, dass man als Forum die einzig wahre Mitte ist, indem man mit dem Milchbüchlein in der Hand schön abwechslungsweise einmal mit der Linken, einmal mit der Rechten geht. Lieber in ideologische Schönheit untergehen als einen unschönen Kompromiss schliessen (und sich dann auch daran halten). Und ja nie die Grundwerte in den Hintergrund drängen lassen, denn die zeichnen uns ja gegenüber diesem Gesocks von Wischiwaschi-Mitte-Parteien aus.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Im ersten Szenario sehe ich eine Deblockierung der städtischen Politik, und schlussendlich eine stärkere weil weniger von der Mehrheit korrumpierten Linke. Im zweiten Szenario sehe ich eine Erstarrung, hässliche Grabenkämpfe und in vier Jahren eine noch schlimmere Wahlschlappe für die staatstragende Partei (die zufälligerweise auch gleich noch eine der ideologischsten ist).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Beide Szenarien sind möglich, was rauskommt wird man frühestens in einem Jahr abschätzen können. Am Wahlabend habe ich recht viel in Richtung Abgrenzung gehört. Aber ich hoffe jetzt einmal auf die Vernunft und auf die schweizerische Lust am Konsens, sowohl von uns Linken wie von der Mitte (und wer weiss, vielleicht lernen es die Bürgerlichen auch noch einmal).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Tue,  9 Dec 2008 23:29:28 +0100</pubDate>
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